Schulgeschichte

Volksschule Einheitsschule 5. Polytechnische Oberschule Forst Gesamtschule 1 Forst  Gutenberg Oberschule Forst

1. Volksschule (1884-1945)

Das Gebäude in der Bahnhofstraße wurde in den Jahren 1882 bis 1884 erbaut und am 15. April 1884 seiner Bestimmung als Schule übergeben. In der Volksschule wurden in den Anfangsjahren ca. 120 Kinder unterrichtet.


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Schon als Volksschule wurde die Bahnhofsschule für verschiedene Schulformen genutzt. Wie auf dem Zeugnis zu sehen, war sie vor dem 1. Weltkrieg eine reine Mädchenschule. Später, in den Jahren nach dem 1. Weltkrieg, wurde sie in eine Jungenschule umgewandelt. Zu dieser Zeit  fungierte die damals neu erbaute Schule, die heutige Realschule, als "höhere Töchterschule".

2. Einheitsschule (1945-1958)

Einschneidende Veränderungen in den Schulalltag brachte der 2. Weltkrieg.
Nach seinem Ende wurde die Bahnhofsschule in eine "Deutsche Einheitsschule" umgewandelt.


Aufräumungsarbeiten nach Kriegsende  

Schüler der Einheitsschule

3. Polytechnische Oberschule Forst (1958-1990)

In der Blütezeit des neu entstandenen Staates DDR wurden alle Schulen zu "Polytechnischen Oberschulen". Die Bahnhofsschule war von 1958 bis 1990 die 5. Polytechnische Oberschule, welcher der Ehrenname "Nikolai Ostrowski" verliehen wurde.


"Ostrowski" - Schüler des Jahrgangs 1978/79

4. Gesamtschule 1 Forst (1990-2010)

Im Zuge der Wiedervereinigung Deutschlands und mit der Einführung eines mehrgliedrigen Schulsystems wurde aus der Polytechnischen Oberschule die Gesamtschule 1 Forst.

5. Gutenberg Oberschule Forst (seit 2010)

Die Oberschule als neue Schulform im Land Brandenburg bietet eine Leistungsdifferenzierung in den Schwerpunktfächern der Sekundarstufe I an. An unserer Schule werden ab Klasse 7 (ab zweitem Schulhalbjahr) die Fächer Mathematik und Englisch, ab Klasse 8 (jedoch spätestens ab Klasse 9) das Fach Deutsch und ab Klasse 9 die Fächer Physik oder Chemie in Kursen unterrichtet. Hier lernen alle Schüler entsprechend ihres Grundlagenwissens in kleinen Gruppen, wobei sich der Unterricht in Anspruchsniveau, Lerntempo und Stofffülle unterscheidet. Die Lernziele der Erweiterungskurse sind fachlich auf das Erreichen der erweiterten Fachoberschulreife (FORQ) und der Fachoberschulreife (FOR), die der Grundkurse auf das Erreichen der erweiterten Berufsbildungsreife (BBR) ausgerichtet. Eine Übersicht über verschiedene Oberschulmodelle und mögliche Abschlüsse gibt die nachfolgende Übersicht. Die jeweilige Organisationsform der Oberschule wird von der Schulkonferenz im Befinden mit Schülern, Eltern und Lehrern ausgewählt.

Moderne Fachkabinette unterstützen die Arbeit der Lernenden und Lehrenden wesentlich.   

Nach dem Prinzip der Integration werden die Schüler in einem Teil der Fächer im Klassenverband unterrichtet. Dieser bleibt von der 7. bis 10. Klasse erhalten und ein Klassenleiter
begleitet mit wichtigen Aufgaben der Schullaufbahnberatung die Schüler in dieser Zeit.

Eine weitere besondere Form der Differenzierung bietet der Wahlpflichtunterricht, wo die Schüler nach Beratung mit den Eltern und der Schule das Fach auswählen, das ihren
Neigungen und Interessen entspricht.
Ab Klasse 7 bietet unsere Schule die 2. Fremdsprache Russisch, das Fach Arbeitslehre oder Naturwissenschaften an.
Ab Klasse 9 wird das Fach Informatik als zweites Wahlpflichtfach unterrichtet..
Auch hier erleichtern gut ausgestattete Fachräume das Lernen.